Allgemeine Geschäftsbedingungen


Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1  Geltungsbereich, Vertragsgegenstand

  1. Unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten alle vom Auftragnehmer angebotenen Maßnahmen nach Maßgabe des mit Auftraggeber geschlossenen Vertrages. Der Auftragnehmer führt für den Auftraggeber Gesundheitscoaching, Physiotherapie und Osteotherapie durch.
  2. Der Auftraggeber erteilt hiermit dem Auftragnehmer den Auftrag, in Zukunft für ihn je nach Absprache tätig zu werden.

§ 2  Leistungen des Auftragnehmers

  1. Der Auftragnehmer erbringt seine Leistung auf der Grundlage gemeinsam mit dem Vertragspartner verabschiedeter Konzepte.
  2. Art und Umfang der Leistungserbringung vereinbaren die Vertragsparteien im Einzelnen einvernehmlich durch eine vom Auftraggeber unterzeichnete Auftragsbestätigung für das jeweilige aktuelle Angebot des Auftragnehmers. In dem Angebot des Auftragnehmers ist das Konzept der jeweiligen Veranstaltung zu beschreiben und der zeitliche Aufwand für Planung und Durchführung anzugeben. Es steht dem Auftraggeber frei, einzelne Veranstaltungen aus dem Angebot des Auftragnehmers zu streichen oder das Angebot des Auftragnehmers insgesamt abzulehnen.

§ 3  Vergütung

  1. Der Auftraggeber zahlt dem Auftragnehmer für jeweilige Beratungstage ein pauschales Honorar. Das Honorar richtet sich nach der konkreten Vereinbarung.
  2. Außergewöhnliche Beratungsleistungen, insbesondere die Anfertigung umfangreicher Gutachten, werden nach vorheriger Vereinbarung zwischen den Parteien gesondert vergütet.
  3. Das Honorar wird innerhalb von 7 Tagen nach Durchführung einer Veranstaltung und Rechnungsstellung fällig.

§ 4  Dienstzeit und Dienstort

Der Auftragnehmer bestimmt frei über den Beginn der Vorbereitung einer Beratung/Veranstaltung, sowie über die Zeit, den Ort und die Dauer der Durchführung einer Beratung/Veranstaltung.

§ 5  Vertragsdauer, Kündigung

Der Vertrag tritt mit Erhalt der durch den Kunden unterschriebenen Auftragsbestätgung in Kraft und kann von den Vertragsparteien jederzeit durch schriftliche Erklärung gekündigt werden. Maßgeblich ist der Eingang der Erklärung beim Auftragnehmer. Für Veranstaltungen, die vor dem Zeitpunkt der Kündigung in Auftrag gegeben worden sind, gilt der Vertrag bis zur Durchführung fort.

§ 6  Stornoregelung

  1. Der Auftraggeber kann Aufträge zur Durchführung von Veranstaltungen jederzeit vor Veranstaltungsbeginn durch eine schriftliche Erklärung stornieren. Maßgeblich ist der Eingangstermin der Erklärung beim Auftragnehmer.
  2. Im Falle einer Stornierung des Auftrages durch den Auftraggeber hat der Auftragnehmer einen pauschalierten Schadenersatzanspruch gegen den Auftraggeber in folgender Höhe:
    a) mit Auftragsbestätigung des Termins durch den Auftraggeber:  50% des gesamten Honorars,
    b) vom 14. bis zum 7. Tag vor dem Termin:  75% des gesamten Honorars,
    c) vom 7. bis zum Tag vor dem Termin: 100% es gesamten Honorars.

§ 7  Haftung

  1. Die vollumfängliche Haftung des Auftragnehmers für vertragliche Pflichtverletzungen sowie aus Delikt ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Dies gilt nicht bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit, Ansprüchen wegen der Verletzung von Kardinalpflichten, das heißt von Pflichten, die sich aus der Natur des Vertrages ergeben und bei deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet ist sowie dem Ersatz von Verzugsschäden (§ 286 BGB). Insoweit haften wir für jeden Grad des Verschuldens.
  2. Der vorgenannte Haftungsausschluss gilt ebenfalls für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen unserer Erfüllungsgehilfen.
  3. Soweit eine Haftung für Schäden, die nicht auf der Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit des Teilnehmers/der Teilnehmerin beruhen, für leichte Fahrlässigkeit nicht ausgeschlossen ist, verjähren derartige Ansprüche innerhalb eines Jahres, beginnend mit der Entstehung des Anspruches.

§ 8  Schweigepflicht, Datenschutz

  1. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, über alle Informationen, die ihm im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit für den Auftraggeber bekannt werden, Stillschweigen zu bewahren, gleichgültig ob es dabei um den Auftraggeber selbst oder dessen Geschäftsverbindungen handelt, es sei denn, dass der Auftraggeber ihn schriftlich von dieser Schweigepflicht entbindet.
  2. Der Auftragnehmer ist nur mit vorheriger ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung befugt, ihm anvertraute personenbezogene Daten im Rahmen seiner Tätigkeit zu verarbeiten oder verarbeiten zu lassen. Bei Einschaltung Dritter hat der Auftragnehmer deren Verpflichtung zur Verschwiegenheit sicherzustellen.
  3. Die Verpflichtung des Auftragnehmers zur Verschwiegenheit gilt zwei Jahre über die Kündigung dieses Vertrags hinaus.

§ 9 Schlussbestimmungen

  1. Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages einschließlich dieser Klausel bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.
  2. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.
  3. Soweit sich aus dem Vertrag nicht anderes ergibt, ist Erfüllungs- und Zahlungsort der Geschäftssitz des Auftragnehmers.
  4. Für diesen Vertrag gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
  5. Ausschließlicher Gerichtstand ist bei Verträgen mit Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichem Sondervermögen das für den Geschäftssitz des Auftragnehmers zuständige Gericht.
  6. Rechtserhebliche Erklärungen und Anzeigen die der Auftraggeber gegenüber uns oder über einen Dritten abzugeben hat, bedürfen der Schriftform.